Baumblätter? Ja, bitte!!!

Jetzt im Frühling findet man nicht nur am Boden frische grüne Delikatessen, auch die frisch ausgetriebenen Blättchen und zarten Blüten von Bäumen und Sträuchern bereichern für kurze Zeit unseren Speisezettel.

Den ganzen Winter hindurch haben diese in Knospenschuppen verpackt der Kälte getrotzt. Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die Zeit des Wachsens und die Bäume pumpen mit Nährstoffen, Enzymen und Vitaminen angereichertes Wasser in die Äste, die Knospen schwellen und frisches Grün bricht heraus.

Solange die Blättchen noch so weich und zart sind, enthalten sie kaum Bitterstoffe und schmecken ganz mild.

Birke, Buche, Ahorn und Linde kann man im Wald sozusagen im Vorbeigehen ernten, aber auch Weissdorn, Kirsche und Eberesche sollte man nicht verschmähen. Der Ebereschenaustrieb hat zudem ein intensives marzipanähnliches Aroma – das wäre doch was für den ersten Liköransatz des Jahres?

Neben zarten Baumblätter-Salaten erfreut auch ein farbenfrohes Frühlings-Butterbrot-Buffet
Augen und Gaumen! Hier kommen auch Löwenzahnblüten und -Knospen, Veilchen, Gänseblümchen und die wunderbar pfeffrigen Wiesenschaumkrautblüten zum Einsatz.

Also: schnell raus zum Ernten! Die Saison dauert nur wenige Tage!!!

Endlich wieder frisches Grün

Frühlingsessen 😊! Wir schwelgen wieder in frischem Grün und Salat gibt es nur noch wild aus der Natur.
„Oh, gibt es heute abend wieder Wiese?“ (Mein Mann….).
Als Hauptgericht diesmal mit Avocado, Radieschen, getrockneten Tomaten und Mozzarella, das Grüne ziemlich löwenzahnlastig, aber auch mit Sauerampfer, Schafgarbenblättchen und Frauenmantel, Wiesenschaumkrautknospen und natürlich Gänseblümchen.
Dazu ein Dressing aus Rapsöl, Granatapfelessig, Sumach, Schoko-Chilisalz und Pfeffer, und den Salat schön auf Tellern angerichtet und mit Berberitzenfrüchten bestreut servieren.

Chaimischung für kalte Tage

Eigentlich wollte ich ja Gewürztee machen…
Hatte schon Kardamom, Zimt und getrockneten Ingwer gemischt,
schwarzen Pfeffer, etwas Anis und Fenchel dazugegeben – und dann habe ich gedacht, daß die Mischung zerkleinert doch mehr Aroma abgeben würde. Also ab in den Mixer damit und es wurde immer feiner und feiner, ich hab mal dran gerochen und dann Kakao- und Milchpulver und braunen Zucker dazu gekippt. Nochmal gemixt – und fertig ist ein wunderbar würziges Chai-Latte-Pulver!
Einfach 1 Teelöffel pro Tasse mit heissem Wasser aufgiessen, evtl. noch einen Schuss Milch dazu!

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Reiche Basilikum-Ernte

Habe einen dicken Bund Basilikum geerntet, und zwar meine Lieblingssorte „African Blue“, das ist ein Strauchbasilikum, das im Laufe des Sommers zu hüfthohen üppigen Büschen geworden ist.
Nach einer Stunde waren dann Blätter und Blüten abgezupft – und drei Raupen aussortiert, die Freunde asiatischer Küche natürlich auch drin lassen können 😉

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Kräuterbrot mit Salbei

Da ich ganz viel Salbei vom Workshop übrig hatte und auch nichts von den guten Kräutern wegwerfen kann, muss der ja irgendwie verarbeitet werden. Also backe ich heute mein Lieblingsbrot mal mit Salbei. Lieblingsbrot, weil es ganz schnell gemacht ist, der Teig nicht gehen muss und dann einfach in den kalten Backofen geschoben wird.

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Vitalstoffbombe Brennnessel

Jetzt ist Erntezeit für Brennnesselsamen (wenn es mal nicht regnet…)!
Zieht Euch Handschuhe an und holt Euch einen Vitamin- und Mineralstoffvorrat für den Winter: Im Vergleich mit Bio-Kopfsalat hat die Brennnessel 25x soviel Magnesium, 30x soviel Vitamin C, 40x soviel Kalzium und das 50 fache an Eisen! Wer braucht da noch Vitamintabletten?

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Kräutersalz aus Rosenblüten und rotem Pfeffer

Bei dem Winterwetter zum Sommeranfang bleibe ich gemütlich im Warmen und mache Kräutersalz. Hier werden Rosenblüten mit rotem Pfeffer und Salz gemörsert – gibt eine tolle Farbe! Andere Ideen? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Minze mit Piment, Rosmarin mit Zitronenschale (toll zu Fisch!), Gundermann mit grünem Pfeffer oder eine schöne mediterrane Mischung mit Thymian, Oregano, Ysop etc.
Trockene Zutaten kann man direkt gebrauchen, mit frischen Kräutern muss das Salz immer mal gerührt und nach zwei Wochen
nochmal auf einem Backblech nachgetrocknet werden. Empfiehlt sich z.B. bei Rosmarin, der getrocknet viel Aroma verliert.